Journale

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Journale

 

Allgemeines

Journale sind Protokolle, die während des Simulationslaufes in MS Excel erstellt werden und zur weiteren Bearbeitung verfügbar sind. Parameter und Simulationsergebnisse werden in den Zellen eines Excel-Arbeitsblattes abgelegt.

Daher wird eine OLE Kommunikation vom Simulationssystem zu Excel erstellt, die die Fernsteuerung von Excel durch PacSi erlaubt.

Es wird automatisch eine Verbindung zwischen PacSi und Excel hergestellt, die bis zum Schließen des Simulationssystems besteht. Eine Unterbrechung dieser Verbindung führt zu einem Systemfehler.

Das Excel-Arbeitsblatt muss gespeichert werden, bevor ein anderes Modell (Datei/öffnen, Datei/neu) aufgerufen wird, spätestens jedoch vor Abbruch der Simulation. Die Journale müssen unter dem Namen des Modells gespeichert und im selben Ordner abgelegt werden. Nur dann kann das jeweilige Journal für weitere Simulationsläufe mit dem Modell genutzt werden.

Wegen der effizienten, aber relativ langsamen OLE-Kommunikation zwischen PacSi und Excel kann es zu einem merklichen Verlangsamen beim Übertragen großer Journale (z.B. Zustandsdiagramme verschiedener Maschinen) kommen. Daher wird empfohlen, die internen Auswertungsmöglichkeiten innerhalb von PacSi zu nutzen und die Journale nur bei Batch-Läufen zur Dokumentation unterschiedlicher Modellvarianten zu verwenden.

Wird ein Simulationslauf vor seiner Beendigung abgebrochen, erscheint eine Abfrage, ob die bisher generierten Daten in ein Journal geschrieben oder dieser zeitaufwendige Prozess abgebrochen werden soll.

Über Hauptmenü/Durchführung/Parameter/Optionen können unter der Registrierkarte "Auswertung" die folgenden Journale ausgewählt werden:

Batch Simulation

Prozessverlauf

Speicherverlauf

Kumulierte Zustände

 

auswertung_vorauswahl

 

Batch Simulation

Das Batch Journal enthält die Spalten:

Datum und Zeit,

Nummer des Simulationslaufes

und für jedes Element, das über Parameterdialog oder Gruppenfilter ausgewählt worden ist:

die aufsummierte Anzahl Produkte,

die technische Verfügbarkeit V tec,

die organisatorische Verfügbarkeit V org.

Beim ersten Aufruf des Journals wird ein Excel-Arbeitsblatt mit dem Namen des Batchlaufes zur Excel-Arbeitsmappe hinzugefügt. Mit jedem Simulationslauf wird eine Zeile zu dem Arbeitsblatt hinzugefügt.

Vor jedem Batchlauf wird die Kopfzeile erneut angezeigt, da die Anzahl oder der Typ von Elementen verändert worden sein kann.

Statusjournal

Das Statusjournal enthält die Spalten

Elementname,

Kumulierte Zeiten in den Zuständen

Mangel,

Betrieb

Stau und

Störung.

Für alle Elemente, die im Parameterdialog oder den Gruppenfilter ausgewählt worden sind, wird eine Zeile eingefügt. Für jeden Lauf wird ein Arbeitsblatt mit dem Namen "Z" + Datum und Zeit zur Arbeitsmappe hinzugefügt.

Prozessverlauf

Die Aufzeichnung des Prozessverlaufs beinhaltet die folgenden Spalten für die Elemente, die im Parameterdialog oder über Gruppenfilter ausgewählt worden sind:

Simulationszeit = Nummer des Schrittes (Elementname in der Kopfzeile)

Kumulierte Anzahl der Verluste = Q loss,

Kumulierte Anzahl Produkte = Q cum,

Störung, Mangel, Betrieb, Stau (den Status, der im jeweiligen Schritt vorlag),

Organisatorische Verfügbarkeit = V org und

Technische Verfügbarkeit = V tech.

Für jeden Simulationsschritt wird eine Zeile eingefügt. Maximal mögliche Anzahl von Simulationsschritten ist 4000. Bei längeren Simulationsläufen wird die Schrittweite automatisch so angepasst, dass der Wert 4000 nicht überschritten wird. Jeder Simulationslauf, für den ein Prozessjournal erzeugt wird, wird in einem neuen Arbeitsblatt mit dem Namen "P" + Datum und Uhrzeit dokumentiert.

Speicherverlauf

Der Speicherverlauf zeigt die ausgewählten Elemente in der ersten Zeile. Für jedes Element wird der Inhalt während verschiedener Simulationsschritte angezeigt.

Für jeden Simulationsschritt wird eine Zeile eingefügt. Maximal mögliche Anzahl von Simulationsschritten ist 4000. Bei längeren Simulationsläufen wird die Schrittweite automatisch so angepasst, dass der Wert 4000 nicht überschritten wird. Jeder Simulationslauf, für den ein Prozessjournal erzeugt wird, wird in einem neuen Arbeitsblatt mit dem Namen "S" + Datum und Uhrzeit dokumentiert.